Toscano

Die Toscani (Einzahl: Toscano) sind ursprünglich in der Toskana hergestellte Zigarren, deren spezielle Machart aus hitzefermentiertem Kentucky-Tabak (Pfeifentabak!) auf einer langen Tradition beruht, welche ihre Wurzeln besonders im schweizerischen Raum hat, aber auch in Österreich und eben Italien bekannt ist. Belegt ist, daß der Großherzog der Toskana, Ferdinand III., im Jahre 1818 eine Tabakmanufaktur in Florenz gegründet hatte, welche die Toscani vertrieb. Einige Jahre zuvor soll in der Gegend um Florenz eines Tages eine größere Menge Kentucky-Tabaks während eines Gewitters durchnäßt worden und in der darauf folgenden Sommerhitze fermentiert sein. Da man diesen Tabak als mindere Qualität ansah, benutzte man ihn, um daraus Billig-Zigarren zu drehen, die sich aber sehr bald großer Beliebtheit unter der Bevölkerung erfreuten, weshalb sich eine regelmäßige Produktion entwickelte. Hierbei durchläuft der Tabak eine besondere Art der Fermentierung, bei der er unter anderem befeuchtet und über einem Holzkohlefeuer getrocknet wird, wodurch ein hohes Maß an Alkaloiden (Nikotin) entsteht. Die Toscani sind somit sehr starke, würzige Zigarren. Traditionell werden sie nicht als Ganze geraucht, sondern in der Mitte gebrochen oder zerschnitten. Heutzutage gibt es „die Halben“ als Toscanelli. Sie alle fallen unter die Kategorie der sogenannten Trockenzigarren, d. h., sie müssen nicht feucht gelagert werden. Der Kentucky-Tabak, der nach der speziellen Fermentation nicht mehr hygroskopisch ist, kann jahrelang ohne Qualitätseinbußen bei Zimmertemperatur gelagert werden.

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