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Die geplanten Habanos-Neuheiten für 2019

Hier finden Sie die GEPLANTEN neuen Formate aus cubanischer Produktion. Konkrete Liefertermine und Preise stehen noch nicht fest - Nachfragen hierzu sind leider zwecklos. Ihre unverbindlichen Vorbestellungen nehmen wir jedoch gern entgegen.
Bis auf den für Duty Free reservierten "H. Upmann Magnum 56 Jar" werden alle Havannas bei uns als LA CASA DEL HABANO (zuerst) verfügbar sein. Mit "Inland" ist Deutschland gemeint. Wer etwas nicht lesen kann ==> am PC STRG gedrückt halten und gleichzeitig das Mausrad drehen; zurück mit STRG und 0 (Null).

Habanos Neuheiten 2019

 

CONDORs Columne 32: ICH BIN DOCH NICHT BLÖD

Haltet Euch fest; die Welt ist blöde. Das könnte sie nicht sein, würde sie nicht von Blöden regiert, die hier von Blöden gewählt, da von Blöden toleriert, dort von Blöden angefeuert, auf jeden Fall aber von Blöden unterhalten werden. Warum? Kurz gesagt; wir sind auch sämtlich blöde. Wem es an dieser Einsicht fehlt, der sollte die Fernsehnachrichten verfolgen, deren Blödheit es inzwischen mit jeder Comic-Show aufnehmen kann. Und erst die Blödheit jener politischen Entscheidungen, welche von blöden Leuten auf blöde Art verkündet werden; da spricht beispielhaft blöder Stolz aus der Verkündung jener saublöden EU-Gesetzlichkeit, die das silvesterliche Bleigiessen aus den Löffeln über der Kerze ab sofort verbietet. Warum? Die handelsüblichen Sets überschreiten die neuen EU- Grenzwerte um geschlagene 0,3 Prozent, also geschlagene 0,01 Gramm-Mengen. Da hat die Menschheit also einen Riesenschritt gemacht. Nieder mit dem Blei vom Löffel; es lebe das teuer exportierte Gefechtsblei der Bonzen! Wow; wie blöd ist das denn? Das Silvesterfeuerwerk hingegen - welches allein in Deutschland binnen weniger als 12 Stunden mit über 4500 Tonnen soviel tödlichen Feinstaub, und jede Menge Schwermetalle in unsere Atemluft pulvert wie ein Dreiviertelmonat Autoverkehr - von hunderten Verletzten, Bränden mit Millionenschäden etc. abgesehen - wird blödpolitisch nicht mal hinterfragt. Merken wir, merken die blöden Dieselfahrer eigentlich, wie wir alle von Blödianen für blöd verkauft werden? Das aber interessiert die von uns Blödianen gewählten gesetzgebenden Blödiane genauso wenig, wie die Abschaffung der von ihnen blöderweise für förderungswürdig bewerteten blöden Holz- und Pelletofenfeuerungsanlagen, die mehr als 70 Prozent der gesamten nationalen Feinstauberzeugung in unsere Lunge pressen. Als wichtiger wird von den Blödianen erachtet, dass blöde Fotos auf Tabakverpackungen angebracht werden müssen. "Rauchen ist tödlich." Leben auch. Und Blödheit sowieso. Die Grünen-Funktionärin Katrin Göring-Eckardt findet Feuerwerk schön, und tut sich schwer, es zu reglementieren; könnte ja auch Wählerstimmen kosten, grad jetzt wo man sich zu neuen epochalen Blödheiten aufmacht.

Ich hingegen finde Zigarren wunderbar, und tue mich schwer; mit den blöden Verboten der Blöden. Und mit den Blöden überhaupt. Tabak steht für sich, und die Blöden und Blödiane stehen einfach nur für Blödheit.

Bauarbeiten in der Casa (fast) abgeschlossen

Die Bauarbeiten zur Erweiterung unseres Klimaraumes in der Lounge im Obergeschoß sind - bis auf ein paar Restarbeiten - fast abgeschlossen. Trotz eines nunmehr größeren Klimaraums im Obergeschoß haben wir keinen der 25 Sitzplätze eingebüßt. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Verständnis bei der einen oder anderen Beeinträchtigung und freuen uns auf Ihren nächsten Besuch.

In Kürze wird auf der gegenüberliegenden Seite (hinter/über der Bar) noch ein zusätzliches Regalboard angebracht, um unsere Sammlung von mittlerweile fast 60 Habanos-Jars und ähnlichen Sonderverpackungen angemessen präsentieren zu können.

La Casa del Habano im TABAK-KONTOR Leipzig

CONDORs Columne 31: SCHIMANSKI

Zehn Zigarrenzüge lang nachdenken. Kennt noch jeder das ultimative Mannsbild Horst Schimanski, dargestellt vom genialen Götz George, der absolut mit dieser Rolle als Schmuddelkommissar zu Duisburg identifiziert wurde? Schimanski plauzte in die Liga der krawattentragenden Fernsehkommissare wie eine Bombe; im Dienst beim Bier, Türen ignorierend, und mit kleinen Fischen paktierend, wenn er die Haie dadurch ärgern konnte. Ärgern, wohlgemerkt; nicht bestrafen, wegsperren oder austilgen. Auch Täter haben Rechte. Urmenschlich ist unser Drang nach Gerechtigkeit. Während die tatortige Staatsanwaltschaft und beamtete Tannerhänschen über Haftversagensgründe sinnierten, polierte Schimi den Richtigen zur rechten Zeit die Fresse. Er wirkte damit unbeugsam, mit dem Mandat der Publikumsmehrheit ausgestattet, und mithin zum Fernsehliebling prädestiniert, dem Bösen entgegen, direkt hinein in unsere Herzen. Warum? Schimanskis Ruhm basiert darauf, daß unsere Herzen überwiegend gut sind. Otto-Normalempfinder, also Menschen wie Du und ich, verschließen ihre Türe nicht wegen 95 Prozent ihrer Mitmenschen, sondern nur wegen fünf Prozent mißgeleiteter, mißleitender oder sonst wie übler oder verlorener Geschöpfe. Unverständlich bleibt uns, warum die richtig Bösen meist ungeschoren davonkommen. Während Kojak unangefochten seine Zahnstocher kauen, und Columbo seine ständig ausgehenden Billigzigarren paffen durfte, verfiel die heile deutsche Welt des alten Westens bereits damals in eine Art Alarm-Modus. Eine duldsame Mehrheit empfindet als belastend, daß Täter gehätschelt, Opfer abgetrumpft werden. Frei nach Brecht, ist der Haifisch bekanntlich keiner, wenn man's nicht beweisen kann. Das Dilemma des demokratischen Rechtsstaates also, das darauf hinausläuft, sich schlußendlich durch eigene Maximen abzuschaffen. Merke weiter: Hätten sich Otto-Normalenpfinder, das Volk, die Wähler, der vermeintliche Souverän, nicht bereits damals von Polizei, Justiz und Gesetzgeber unverstanden gefühlt, wäre der Ruhrpottkommissar nie zur Instanz Schimanski geworden. Das Verdienst der Rolle: Zu zeigen, dass ein Rechtsstaat keine Garantie für Gerechtigkeit bedeutet. Die einzige Garantie für einen Rechtsstaat ist die Demokratie, auf deren Basis alles kontrolliert werden sollte. Wie holprig auch immer. Kleine Anmerkung im Hinblick auf die Gegenwart: Egal, wer unsere Ordnung ignorieren oder unterlaufen will - bitte ganz schnell und ganz viel auf die Fresse! Sinnbildlich freilich und unter Beachtung des staatlichen Gewaltmonopols. Nicht aber jenen, die ihre Sorgen und Nöte, ihr Unverständnis, ihre Verzweiflung zum Ausdruck bringen. Jene, die keiner gefragt hat, wie sie sich ihre Zukunft im Kreise ihrer Gäste, mit denen sie zu teilen verpflichtet werden, vorstellen. Gäste übrigens, denen die Imponderabilien des Gastrechts teilweise erst noch auf geeignete Weise erläutert werden müssen, während ihr Zugriff auf die Segnungen des Sozialsystems offenbar ganz gut organisiert ist. Da könnte man sich im Literatur und Gesetzesschatz arabischer Völker belesen, und analysieren, welche Konsequenzen dort Verstöße gegen das Gastrecht nach sich ziehen. Autsch! Mit der Zigarre im Mund, kommt man vielleicht in eine Moschee, aber keinesfalls wieder heraus. Übrigens: Als eine seiner letzten Rollen spielte Götz George einen Altachtundsechziger und Bibliothekar in einem hauptstädtischen Problemkiez, der von einer Immigrantengang sekkiert wird. Das Resümee des friedfertigen alten Mannes, als er schlussendlich doch noch zur Pistole greift: „Ihr nehmt uns alles, und erwartet, daß wir uns nicht wehren?"

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