26. Mai 2011

Zigarren im Einmachglas – Replica des legendären „Noellas Glass-Jar“ von H. Upmann
„Stellen Sie sich ein spezielles Obst, sagen wir eine besondere Art von Birne vor, das sie nicht frisch, sondern nur in einem ganz bestimmten Einweckglas kaufen können... .“ Ganz ähnlich verhält es sich mit der 135 mm langen Zigarre des Ringmaßes 42 (Format Cosaco), die es anders als in der originellen Verpackung des Glas-Jars überhaupt gar nicht gibt. Die originäre Schreibweise "Glass" rührt aus dem Englischen. Das Behältnis ist luftdicht bzw. beinahe luftdicht verschlossen und sollte es auch tunlichst bleiben. Zumindest für die ersten zwei bis drei Jahre. Wenn sie ungestört reifen kann, entwickelt die vergleichsweise kleine Noella ein dichtes und nachhaltiges Bouquet mit einer Fülle von holzigen Nuancen, weinigen Noten, unterlegt mit dezentem Zimt- und Vanillegeschmack. Bis dahin sollten Sie die Zigarren bei möglichst gleichbleibender Temperatur fern von Lichtquellen aufbewahren. Kenner, die noch über Bestände dieser Zigarren aus den 80er Jahren verfügen, in denen die Produktion eingestellt wurde, bescheinigen ihr uneingeschränktes Potenzial. Sollten Sie also Ihren Ururenkeln....; aber natürlich dürfen Sie auch bereits jetzt oder in näherer Zukunft genießen.
Im Jar, so weiß die Fachwelt, reifen Zigarren deutlich schneller als ohne diesen Mikrokosmus. Es gibt Vorausssetzungen, unter denen ein Jahr im dichten Behälter drei oder mehr Jahren kontinuierlicher Reifung im Humidor entspricht. Probieren Sie es aus. Voraussetzung dafür ist eine möglichst kurze Bedenkzeit - da es diese Raritäten mit jeweils 25 Stück Inhalt nur solange gibt, wie der Vorrat reicht (250 €). Da gilt bei uns beinharte Müllerlogik – wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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