22. Januar 2011

Wir haben es uns mit unserem Neuzugang KONTOR-TABAK No. 5 nicht einfach gemacht. Unser Ziel war die Auswahl einer kräftigen, intensiv-würzigen Mischung, die sich hervorragend langsam, kühl und saftig rauchen läßt, dabei aber die Zunge schont und bei aller Stärke opulent und blumig daherkommt. Auszuschließen war die altbekannte Nebenwirkung vieler „Engländer“ – eine trockene Zunge und ein zu intensiver und einseitiger Nachgeschmack.
Entstanden ist eine Komposition die dem gleicht, was man unter einem „feinen Kerl in rauher Schale“ versteht. Schon nach wenigen Zügen erschließt sich der Tabak und gibt nach dem polarisierenden Einstieg unerwartete Facetten preis. Natürlich duftet rauchig-harziger Latakia, natürlich würzt und neckt eine Prise Perique mit pfeffriger Pikanterie, aber auch der samtig-vollmundige Charakter des Black Cavendish und die verhalten fruchtige Süße der Virginias tragen ihren Teil zum perfekten Zusammenspiel der Aromen bei. Hier duftet und verwöhnt kein Leichtgewicht. Man ist erfüllt von feinen Tabakaromen und innerer Wärme, wähnt sich nach einem abenteuerlichen Tag am knisternden Lagerfeuer und hat einen neuen Wegbegleiter für seinen Whisky gefunden. KONTOR-TABAK No. 5 ist ein durch und durch ausgewogener Tabak, der hinter seiner charakteristischen Grundtextur viele blumige Nuancen zum Entdecken bereithält und nicht nur die Liebhaber Englischer Mischungen, sondern auch diesen und jenen neugierigen Pfeifenfreund begeistert, der sonst mildere Kompositionen bevorzugt.

Gemeinhin werden Englische Mischungen nicht für Einsteiger empfohlen. Tatsächlich sind Pfeifennovizen, die Bereitschaft bekunden, der intensiven Würze von Orient-, Latakia- oder Periquetabaken nachzuspüren, in der Minderzahl. Jegliches hat seine Zeit. Wie ein Menschenleben zunächst eine Periode süßer Muttermilch durchläuft, bevor es irgendwann in die Scotch-Phase übergeht, beginnen die meisten Pfeifenraucher zunächst eher mit milden Dänischen Mischungen oder Danish Aromatics. Doch wie sich beim Whisky der Trend zu rauchig-torfigen Single Malts behauptet, so gibt es gottlob eine Gruppe probierfreudiger Tabakgenießer, die recht schnell bemerken, welche Sinnenfreuden Englische Mischungen bieten können, wenn – nun ja, wenn die Komponenten stimmen und das richtige Mischungsverhältnis gefunden wurde. Versuchen Sie einfach selbst, ob uns das gelungen ist.

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