Großer Bahnhof für die Maya-Zigarre

Die Premiere der Weltuntergangszigarre „Final Edition 12-21-20-12“ in Leipzig

Weltuntergang ohne die passende Zigarre? Für Philipp Schuster unvorstellbar. Bevor die Welt untergeht, sollte man noch gepflegt genießen. Geht sie nicht unter - auch gut. Dann erfreut man sich am besten bei einer guten Zigarre, daß man noch mal davongekommen ist.

Das viel beschworene Ende des Maya-Kalenders just am 21. Dezember dieses Jahres war Anlaß für wilde Spekulationen über das Ende der Welt, und für die Gebrüder Schuster aus Bünde Grund genug, im Lande der Maya auf die Suche nach außergewöhnlichen Tabaken für eine ganz besondere, eben diese „letzte“ Zigarre zu gehen. Das Ergebnis überzeugte auf Anhieb. Die Premiere der augenzwinkernd „Final Edition 12-21-20-12“ genannten Zigarre wurde am 30. Mai in der mediterranen Atmosphäre des Leipziger Restaurants „La Provence“ ausgiebig gefeiert.

Eingeladen hatten das TABAK-KONTOR Leipzig und die über 100-jährige Zigarrenfabrik August Schuster GmbH & Co. KG Bünde. Man arbeitet seit langem gut zusammen, ist sich freundschaftlich verbunden und nicht zuletzt schätzen die Gebrüder Schuster das Leipziger Fachhandelsgeschäft als zuverlässigen Garanten für niveauvolle Veranstaltungen. Weil die „letzte Zigarrenedition“ von ihren Schöpfern mit dem gebotenen Akzent von Galgenhumor lanciert wurde, war es nur logisch, die feierliche Premiere mit einer kabarettistischen Einlage zu eröffnen. Herzerfrischend respektlos reflektierte die Darbietung einen sehr abenteuerlichen aber plausiblen Grund dafür, warum die Maya ihren Kalender justament an diesem Tage enden ließen. Präzise und wissenschaftlich exakt brachte es dann der Ethnologe und Maya-Experte Dr. Andreas Brockmann von der Universität Leipzig auf den Punkt – der Maya-Kalender endet ganz einfach, weil ein neuer beginnt. Wie schön für uns.

Kreativ und phantasievoll verzauberte die Küche des „La Provence“ ihre Gäste mit lukullischen Impressionen nach Originalrezepturen der Maya-Küche. Mais, Chili, Avocado, Bohnen, Papaya, Erdnüsse, Vanille und Tomaten verdanken wir diesem Kulturvolk, und natürlich Kakao. Letzterer wurde in exotisch gewürzten Varianten serviert und es ergab sich, dass er ausgezeichnet mit der von Philipp Schuster höchstselbst präsentierten Zigarre, einer Belicoso der Maße 150 x 21 mm, harmonierte. Schon die ersten Züge von der respektablen und im Kaltgeruch äußerst appetitlichen Zigarre ließen die anwesenden 25 Aficionados und Aficionadas aufmerken.

Die „Final Edition 12-21-20-12“ ist keine beliebige Honduras-Premiumzigarre, sondern eine außergewöhnliche Kombination. Trotz ihrer Jugend frei von Untugenden, bemerkenswert ausgewogen, mit einem weitgefächerten Bouquet feiner Aromen. Holz- und Ledertexturen, verhalten grasige Süße, erdige Nuancen, Blüten- und Röstaromen, pilzige, Kakao- und Weihrauchnoten alles wunderbar ausbalanciert, abwechslungsreich und formvollendet bis zum letzten Zug. Eine interessante Eigenschaft – zieht man an der Zigarre, spürt man kraftvolle Präsenz, zwischen den Zügen hält sich ihr Nachhall vornehm zurück. Man war sich schnell einig – die Final Edition ist eine ganz ausgezeichnete Zigarre, die sich vor keiner Bolivar Belicoso oder Sancho Panza Belicoso verstecken muß. Leider sind nur ganze 8.000 Exemplare, verpackt in schmuckvolle 12er Kisten, zu haben, dann müssen sich die Schusters einem anderen Aufhänger zuwenden, um die Welt der Genießer mit einer neuen anspruchsvollen Zigarre zu beglücken. Muß ja nicht wieder ein Weltuntergang sein. Ein Zigarrentag in Deutschlands Zigarrenhauptstadt Bünde, wie von Philipp Schuster angeregt, wäre doch auch ein schöner Anlaß.

Final Edition 12-21-20-12

 

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